Visuelle Fundstücke

Es gibt ja viele verschiedene Herangehensweisen, wie man eine Gegend fotografisch erkunden kann. Natürlich kann man einfach seine komplette Ausrüstung einpacken, aufs Geratewohl losmarschieren und aufs Beste hoffen.

Für mich selber habe ich die Erfahrung gemacht, dass mir ein solches Vorgehen „nicht bekommt“. Will heissen, meine interne Motivklingel muss sich dann dauernd zwischen Gesamtansicht und Detail, Farbe und schwarz-weiss, Tele und Weitwinkel etc. etc. justieren. Damit bin ich überfordert, bzw. es macht mir zuviel Stress. Fotografieren ist ein Hobby für mich und deshalb soll es Spass machen und entspannend oder anregend wirken, aber nicht Stress verursachen. Deshalb entscheide ich mich sehr häufig dafür, nur mit einem einzigen Objektiv loszuziehen. Ob das nun das 28mm, das 75mm oder was auch immer ist, entscheide ich spontan nach Lust und Laune. Durch die Wahl der Brennweite ergibt sich auch ein Stück weit die Art der Motive. Das hilft mir sehr, mich zu fokussieren. Ich bekomme dann sehr schnell den „28mm-Blick“ (oder analog 75mm etc.).

Und manchmal suche ich auch die Herausforderung und bin in der Stadt mit dem 200mm Objektiv unterwegs. Das trainiert die Motivklingel und wirkt anregend auf die kreativen Gehirnzellen.

Alle folgenden Bilder sind mit dem Kase f5.6/200mm Spiegeltele entstanden.


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