Vierwaldstättersee

Im Gegensatz zum Bodensee, wo das gegenüberliegende Ufer teilweise weit weg und daher nur als dünner Strich am Horizont sichtbar ist, bleibt am Vierwaldstättersee die gegenüberliegende Landschaft bildbestimmend; der See ist deutlich schmaler und die Hügel deutlich höher 😉

Vom Wetter erhoffte ich mir ähnliche Bedingungen wie am Bodensee vor ein paar Tagen. Die Wettervorhersage war recht ähnlich: Bewölkt mit periodischen Regenschauern. Also wieder mit Stativ und Neutraldichtefilter surreale Bildstimmung schaffen. Leider war dann der Himmel dann aber trotz Regen extrem hell und mit wenig Zeichnung. Ein häufiges Phänomen in unseren Breitengraden. Im Zusammenspiel mit den dunklen Bergen ergab das fast unlösbare Belichtungsprobleme. Ich musste die Bilder 2-3 Blendenstufen unterbelichten, um wenigstens ansatzweise Zeichnung im Himmel zu erhalten. Die Belichtung der dunklen Landpartien habe ich dann in Lightroom korrigiert, moderne Digitaltechnik mit 15 Blendenstufen Dynamikumfang sei Dank. Auch der gute altmodische Grauverlaufsfilter (wenn ich ihn denn dabei gehabt hätte…) wäre nutzlos gewesen, da kein gerader Horizont vorhanden war.

Eigentlich sind Langzeitbelichtungen ein probates Mittel, um ausgefressene Stellen im Himmel zu eliminieren, da die Bewegung der Wolken während der Belichtung Helligkeitsunterschiede etwas ausgleicht. In diesem Fall hat es aber nicht so funktioniert wie gewünscht. Ganz zufrieden bin ich mit dem Ergebnis deshalb nicht, aber die vorliegenden Ergebnisse sind das Beste, was ich rausholen konnte…

Alle Bilder entstanden in Brunnen mit der X2D und dem XCD 3.4/75mm.


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