Kanalinseln, Jersey – Teil 2

Westen inkl. Nord- und Südwesten

Sorry für die Verzögerung bei der Veröffentlichung dieses zweiten Teils; ich hatte etwas Probleme mit WordPress beim Hochladen einiger Bilder.

Der Westen wird dominiert durch die riesige, fast die ganze Westküste einnehmende St. Quen’s Bay. Ein Paradies für Surfer und Segler, habe ich mir sagen lassen. Für Landschafts-Fotografen wesentlich interessanter sind der südliche und nördliche Teil, sprich der Südwesten und der Nordwesten.

Blick von Norden über den Weiler Etacq und die St. Quen’s Bay:

Jersey, Kanalinseln

Der Ort Etacq:

Jersey, Kanalinseln

Im Südwesten steht eines der bekanntesten Wahrzeichen von Jersey, der Corbière Leuchturm. Auf einem schroffen Felsen erbaut, bei Flut vom Festland abgeschnitten, bei Ebbe bequem über einen betonierten Fussweg zu erreichen. Ich war insgesamt drei- oder viermal dort, um Bilder zu verschiedenen Tageszeiten und v.a. bei unterschiedlichem Stand der Gezeiten zu machen.

Corbière Lighthouse:

Jersey, Kanalinseln

Jersey, Kanalinseln

Jersey, Kanalinseln

Jersey, Kanalinseln

Der Nordwesten gehört vom landschaftlichen Charakter her eigentlich eher zur Nordküste: Steil abfallende Felsenklippen umrahmen malerische, wildromantische Buchten. Viele dieser Strände sind ebenfalls nur bei Ebbe zugänglich und weisen bei Flut eine stürmische Brandung auf. Gutes Beispiel dafür die Plémont Bay, wo man bei Ebbe grosse Höhlen erkunden kann.

Felslandschaften:

Jersey, Kanalinseln

Jersey, Kanalinseln

Jersey, Kanalinseln

Plémont Bay bei Ebbe, bzw. steigender Flut:

Jersey, Kanalinseln

Jersey, Kanalinseln

Jersey, Kanalinseln

Ein weiterer, für mich eher unerwarteter Höhepunkt, war Grosnez Castle, ganz im äussersten Nordwesten auf einer exponierten Klippe hoch über dem Meer gelegen. Unerwartet deswegen, weil ich wusste, das nur noch das Burgtor und ein paar Fundamente stehen und ich mir deshalb sogar kurz überlegt habe, den Ort ganz auszulassen. Als ich dann aber dort ankam, herrschte eine ganz eigentümliche Stimmung. Der Himmel hatte sich mit dunklen Wolken bezogen, der Wind pfiff durch das Gemäuer und durch die exponierte Lage auf einem Felsen über der Küste fühlte ich mich am Ende der Welt. Ich war mutterseelenalleine dort oben und je länger ich das seltsam geformte Burgtor, dass direkt aus einem Fantasy-Videospiel stammen könnte, anstarrte, desto überzeugter war ich, dass dies kein normales Tor wäre. So stelle ich mir ein Tor in eine andere Welt oder andere Zeit vor. Es ist dies deshalb eins meiner absoluten Lieblingsbilder des ganzen Urlaubs. Ich weiss nicht, ob die Stimmung im Bild rüberkommt… Im Gegensatz zu Corbiére Lighthouse habe ich beschlossen, diesen magischen Ort nicht mehr anzusteuern während dieses Urlaubs; die Gefahr der Entzauberung wäre zu gross gewesen… 😉

Grosnez Castle:

Jersey, Kanalinseln

So, das war’s vom zweiten Teil. Für den dritten Teil hoffe ich, dass mir der Bilderupload keine Streiche mehr spielt…

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